Achtung
Ab Februar 2012 neue Büroadresse:
Frickestraße 2
04105 Leipzig
Tel: 0341 2539779
Fax: 0341 5830742
und neue Zeiten:
Mittwochs 12-15 Uhr
und nach Vereinbarung
Veranstaltungen:
Mo, 27.02. 18:00 Uhr Ratskeller Kaffeekabinett: Jahreshauptversammlung
Fr, 16.03. 15:30 Uhr Buchmesse Leipzig, Leipzig liest Forum Halle 5, Halle 5, Stand F600
Lene-Voigt-Programm mit „De Fischelanden Gaffeedanden“
Sa, 17.03. 15:30 Uhr Buchmesse Leipzig, Leipzig liest Forum Halle 5, Halle 5, Stand F600
Lene-Voigt-Programm mit den „Fiff´chen Gaffeesachsen
So, 18.03. 15:00 Uhr Bürgerhaus Goldener Stern Borna
Das Mundart-Institut lädt ein
Sächsischen Sonntagssoireé mit vielen bekannten Mitwirkenden
Di, 03.04. 16:30 Uhr Ratskeller Kaffeekabinett
Kaffeeklatsch mit unseren Mitgliedern
Mi, 02.05. 15.00 Uhr Treffen am Südfriedhof Eingang Völkerschlachtdenkmal
Gedenken an Lene Voigts Grab
ca. 16.00 Uhr Geburtstagsfeier im Ratskeller Kaffeekabinett
Mi, 16. 05. 15.00 Uhr Kabarett Sanftwut
Schülerwettbewerb „Gaggaudebbchen“
So, 03.06. 10:00 Uhr Literarische Wanderung mit Frau Bohne (Ziel in Planung)
Sa, 16.07. 14:;00 bis 18:00 Uhr Uhr Kolloquium zum 50. Todestag von Lene Voigt
August geplant vom Bootsverleih am Wildpark eine Bootsfahrt auf der Pleiße durch den südlichen Auewald
08. oder 09.09. Tag der Sachsen Auftritt „De Fischelanden Gaffeedanden“
Di, 02.10. 16:30 Uhr Ratskeller Kaffeekabinett
Kaffeeklatsch mit unseren Mitgliedern
Di, 23.10. Kabarett Sanftwut
Vortragswettbewerb für Amateure um die „Gaffeeganne
Di, 04.12. 16.30 Uhr Ratskeller, Kaffeekabinett
Weihnachtlicher Kaffeeklatsch
17. Festival „kunst : verrueckt -


Am 3. November 2011 fand im Rahmen des Festivals „Kunst – verrückt“ im Sächsischen Psychiatrie-Museum ein Podiumsgespräch zu Lene Voigt statt. Thema war die letzte Schaffensphase der psychisch erkrankten Lene, in der sie bemerkenswerte, zu ihren Lebzeiten nicht veröffentlichte Texte schrieb. Literaturforscher Wolfgang U. Schütte verdeutlichte in seinen biografischen Ausführungen den tragischen Lebensweg der Schriftstellerin, die Fiff´schen Gaffeesachsen brachten Arbeiten vor allem aus den „1955igern Musenkindern“ zu Gehör, Original-Handschriften aus dem Archiv der Lene-Voigt-Gesellschaft wurden einem interessierten Publikum präsentiert. Lene Voigts damalige Sozialarbeiterin im Krankenhaus Dösen, Frau Köllner, ließ in ihren persönlichen Erinnerungen die Begegnung mit ihr aufleben. Hochinteressant waren neueste Informationen zum Aufenthalt von Lene Voigt in Alt-Scherbitz, die Tomas Müller, Leiter des Museums, unlängst aus den Krankenakten Lene Voigts erhalten hatte.
Am 25. Oktober 2011 knisterte im Veranstaltungssaal der LVB an der Angerbrücke die Spannung: zum 14. Mal fand der traditionelle Vortragswettbewerb um die „Gaffeeganne“ der Lene-Voigt-Gesellschaft statt. 9 mutige Lene-Voigt-Fans – alle Amateure – stellten sich der fachkundigen Jury unter bewährten Vorsitz von Lene-Voigt – Forscher Wolfgang U. Schütte. Es gab einige, die ihren ersten Auftritt hatten neben anderen, die schon oft dabei waren. Talent und Herzklopfen hatten sie alle – aber die begehrte Trophäe konnte nur eine heeme schläbben: Katja Rauchhaupt, die mit ihrem originellem Vortrag als blondbezopfte Lorelei
zu gefallen wusste, konnte sich schließlich über ihre „Gaffeeganne“ freuen. Dass ein großer Teil des Publikums sie per Stimmzettel zur Favoritin wählte, bestätigte die Entscheidung der Jury. Überraschung und große Freude brachte der lustige Abend auch Lehrerin Karin Nadler von der Arthur-Becker-Mittelschule Delitzsch. Sie erhielt die Ehrengaffeeganne für ihr großes Engagement, mit dem sie seit Jahren ihre Schüler für Lene Voigt und die Teilnahme an unserem „Gaggaudebbchen“- Wettbewerb begeistert. 
Fazit: Ein unterhaltsamer Abend mit vielen gut ausgewählten Lene-Voigt-Texten und hervorragenden Rezitatoren, denen wir herzlich für Ihre Teilnahme danken.
Ein großes Dankeschön gilt auch unserem witzigen schlagfertigen Moderator Uwe Roland, unserem lang-bewährten Musiker Stephan Langer und dem Kabarettisten Jürgen Fliegel, der als Biedschn mit seinem kleinen Koch-Programm für Spaß sorgte.
Sehr gefreut haben wir uns über die Anwesenheit und Berichte von Fotograf Armin Kühne (s. LVZ vom 27 10.), von Radio-blau-Reporter Reinhard Rädler (Sendung Radio blau am 13.11.12.00 Uhr) und von Ralf Julke, der einen umfangreichen Artikel in
Lizzy-online veröffentlichte.
Band 6 der WerkausgabeMit »Fernes Erinnern« erscheint nun der sechste und abschließende Band der »Lene Voigt Werke«. Hiermit vollendet sich ein bereits 15 Jahre währendes Projekt, welches von Monica und Wolfgang U. Schütte und Gabriele Trillhaase im Auftrage der Lene-Voigt-Gesellschaft heraus¬gegeben wurde. Das Werk der bekanntesten sächsischen Dichterin ist nun erstmals in seiner Gänze zugänglich.
»Fernes Erinnern« enthält Gedichte und Prosa aus dem Nachlass der Dichterin. Der Leser findet hier bekannte, aber auch unveröffentlichte Texte, die u. a. aus bewahrten Typoskript- und Handschriftensammlungen stammen und einen Überblick über das Spätwerk Lene Voigts bieten.
Der Band schließt mit einem Gesamttitelverzeichnis der Werkausgabe.
Band 6: »Fernes Erinnern«
Nachgelassenes, Gedichte und Prosa
schön gebunden, 204 Seiten
ISBN 978-3-937799-40-7 19,95 €

Am 25.06.2011, 15.00 Uhr war es so weit. Unsere Benefizgala “Die gesungene Lene” im Bowlingdschungel in Taucha anlässlich des 120. Geburtstages von Lene Voigt konnte beginnen. Alle geladenen Gäste waren da – allen voran unser Bürgermeister Dr. Schirmbeck mit Gattin. Auch die von uns eingeladenen Mitspieler (Profis und Laien) waren pünktlich zur Stelle. Dies waren Bärbel Steinert, Brita Wiederanders und Christiane Neumann aus Dresden, der Männerchor Taucha, Jürgen Fliegel als De Biedschn,Ted Carut,IgsBauer und natürlich wir mit unserem ehemaligen Mitglied Gottfried Ulbricht. Als Moderator konnten wir Wolfgang U. Schütte gewinnen. Über unseren Auftritt berichtete noch am gleichen Tag Matthias Kudra unter dem Titel „Lene-Voigt-Gesellschaft will Mundart in die Schulen bringen“ auf www.taucha-direkt.de.
(Bericht mit vielen Bildern dort nachzulesen). Auch die LVZ berichtete am 27.06.2011 unter dem Titel „Gaffeesachsen ditschen ooch ma in Gaggau“ über unser Programm. Wir möchten uns noch einmal bei allen Gästen, Fotoreportern und Mitwirkenden bedanken, besonders bei denen, die sich extra für diesen Tag Lene-Voigt-Texte und neue Melodien eingeübt haben. Es haben alle auf Gage verzichtet, so kann das erste Geld an die Lene-Voigt-Gesellschaft überwiesen werden um unser Projekt „Mundart in der Schule“ zu verwirklichen.” Die Fotos wurden uns dankenswerterweise vom Fotoreporter Armin Kühne zugesandt.





